„Mit allen Sinnen den Nationalpark entdecken“

 

 

Unser Ziel erreichten wir, 17 Kinder der Klassen 2, 3 und 4 Carl-Benz-Grundschule Marxzell wowie drei BetreuerInnen mit der Schulbus der Gemeinde.

Dort angekommen freuten wir uns, die anderen Gruppen der UNESCO-Schulen kurz kennen lernen zu dürfen. Frau Christine Müller empfing uns herzlich und wies uns unseren Waldpädagogen zu. Für unsere Schule war Sebastian da, Waldpädagoge und Förster. 

 

 

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde begann unsere so interessante, lehrreiche und begeisternde Reise durch den Wald. Mit geschärften Sinnen, die wir zu Beginn entsprechenden Tieren zugeordnet hatten, erfuhren wir auf unterschiedlichste Weise Wissenswertes über Totholz als Lebensraum, Moos, Waldtiere und vielem mehr.

 

Durch altersgerechte Methoden wie eine „Hörlandkarte“, die wir in der Kernzone des Nationalparks, in der Besuchern der Zutritt sonst nicht gestattet ist, lauschten wir den Geräuschen des Waldes. Diese visualisierten wir - jeder auf seine Weise: mit Bildern, Schriften oder Strichdarstellungen. So, wie es jeder fühlte. Auch unseren Geruchsinn sowie unseren Geschmacksinn wurde auf die Probe gestellt: didaktisch-methodisch ansprechend und kurzweilig.

 

 

 

Der Besuch der gläsernen Brücke am Ende mit dem Blick in den wundervollen Schwarzwald - einfach die pure Schönheit der Natur - der wir wieder ein klein wenig kognitiv und emotional näher gekommen sind, begeisterte Groß und Klein.

 

Wie wertvoll, wesentlich und wichtig, aber auch einfach wunderschön Natur sein kann, haben die Kinder an diesem Vormittag in diesen vier Stunden ganz nebenbei, aber ganz intensiv kennen und spüren gelernt. Wunderbar und ergreifend war auch zu hören, dass unsere Kinder dies immer wieder zum Ausdruck brachten: „Es macht so Spaß...“, „wow, wie die Natur das macht...“, „guck mal, wie wunderschön...“, „nochmal!“ Diese und viele Aussagen mehr waren den ganzen Vormittag über zu hören.

 

Wir danken von ganzem Herzen allen, die uns diese Erfahrungen ermöglicht habe.